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User Localization Update bei Google

Laptop mit Google-Startseite im Hintergrund, zwei Handy mit Handy und Google-Startseite im Vordergrund

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Standort schlägt Domainendung

Bisher definierte die Länderkennung der Google-Domain, für welches Land ein Nutzer Suchergebnisse angezeichnet bekam. Künftig ist der Aufenthaltsort des Users entscheidend. Wer also von Paris aus auf Google.de sucht, erhält nun französische Treffer. Der Internetkonzern will damit die Treffer auf den Standort abstimmen und die Relevanz steigern.

Einen Unterschied macht dieses Update nur für den schmalen Prozentsatz an Menschen, die aus einem Land heraus (zum Beispiel Deutschland) die Suchergebnisse eines anderen Landes (zum Beispiel Frankreich) sehen möchten. Dazu zählen in Deutschland ansässige Franzosen, die gezielt französische Suchergebnisse sehen möchten und nicht deutsche Webseiten, die diese Begriffe verwenden. Und die Online-Marketer wie wir, die den jeweiligen Suchmarkt betrachten möchten. Schwierigkeiten werden hier Toolanbieter für Rankingposition auf Google in verschiedenen Suchmärkten bekommen, falls sie nicht für jedes zu prüfende Land eine passende Crawling-Location haben.

Für SEOs gilt nach wie vor: Hreflang-Einsatz, GEO-Lokalisierung via Google Search Console und lokalisierte Inhalte – amerikanisches Englisch für die USA, britisches Englisch für UK, regional unterschiedliche Begriffe in den jeweiligen Märkten – und passende Trigger, um dem User und Google zu zeigen, welcher Markt für diese Website relevant ist (wie Adresse und lokale Telefonnummer im Footer), bleiben die Best Practices für eine internationale SEO Strategie – auch nach dem Update.

Auch die Zukunft der Suche, die Sprachsuche, wird von der Änderung beeinflusst werden. Wie Sprachassistenten die digitale Welt revolutionieren und was das für die SEO bedeutet, lesen Sie in „Ok Google!“.

 

Marcus Pentzek

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